Fremdeln bei Babys

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Wenn Babys zum Fremdeln beginnen brauchen viele Frauen Tipps

Eben noch lächelt Ihr Baby jeden an, der Ihnen über den Weg läuft und im nächsten Augenblick brüllt es wie am Spieß. Dieses Verhalten wird bei Babys als fremdeln bezeichnet.

Alle Eltern kennen das: Über Nacht ändert sich das Verhalten Ihres Babys von freundlich zu ängstlich. Plötzlich lässt es sich nur noch von Mama halten, wickeln und füttern. Kommt ihm ein Anderer auch nur zu nahe, bricht es in heftiges Protestgeschrei aus. Ihr Baby steckt jetzt mitten in der Fremdelphase und reagiert sehr misstrauisch auf andere Menschen. Wann das Fremdeln bei Babys beginnt und was Sie dagegen tun können, erfahren Sie im Folgenden.

Wann beginnt das Fremdeln bei Babys?

Das Fremdeln kann bei Babys bereits mit vier, fünf Monaten beginnen oder auch erst mit einem Jahr. Der Höhepunkt ist jedoch meistens um den achten Lebensmonat herum, deswegen bezeichnet man fremdeln auch als Achtmonatsangst. Fast alle Kinder entwickeln früher oder später ein Misstrauen gegenüber neuen Personen. Das ist völlig normal und geht auch wieder vorbei. Zwar kann das Fremdeln nur schwer verhindert werden. Aber Sie können Ihrem Baby diese Phase erleichtern, indem Sie es möglichst früh mit anderen Menschen vertraut machen. Wenn Sie Ihr Baby an den Umgang mit anderen Personen gewöhnen, ist die Angst vor Ihnen später nicht so groß.

Fremdeln bei Babys: Wie gehe ich damit um?

  • Akzeptieren Sie das Verhalten Ihres Kleinen und zwingen Sie ihn nicht freundlich zu anderen Menschen zu sein.
  • Vermitteln Sie Ihrem Kind Schutz, wenn Sie sich fremden Personen nähern. Halten Sie es im Arm und beruhigen Sie es mit sanften Worten.
  • Sorgen Sie dafür, dass sich Ihr Baby schon früh an den Umgang mit anderen Menschen gewöhnt.
  • Wenn Sie merken, dass Ihr kleiner Schatz Angst hat, sollten Sie ihn trösten und ihm Geborgenheit vermitteln.
  • Seien Sie stolz auf die Zuneigung und das Vertrauen, das Ihnen von Ihrem Liebling entgegengebracht wird.

Nehmen Sie Ihre Beschützerrolle bei fremdelnden Babys ernst und reagieren Sie auf Angstsignale. Oft hilft es Ihrem Baby schon, wenn Sie ein paar Schritte zurückgehen und somit eine Distanz zu der fremden Person herstellen.

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