Ernährung: Die Stolperfallen des Körpers beim Abnehmen

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Ernährung: Die Stolperfallen des Körpers beim Abnehmen

Nur wenn ein Körper nicht an Übergewicht leidet, kann er gesund sein. Zudem profitiert auch unsere Psyche von einem gesunden Stoffwechsel – denn die meisten Menschen gefallen sich mit zu vielen Pölsterchen nicht. Trotz physischen und psychischen Vorteilen macht uns unser Körper das Leben meist zu Beginn des Projekts „Abnehmen“ schwerer, als wir es uns anfangs vorgestellt haben. Um ein gesundes Abnehmen sicherzustellen und nicht schon mit Misserfolgen starten zu müssen, gilt es die Stolperfallen schon von Beginn an zu kennen.

Die Leber und ihre Funktion

Ein guter Stoffwechsel ist Voraussetzung, wenn man möglichst effektiv Gewicht verlieren möchte. Dies betrifft auch die Leber, die unter anderem zuständig für die Fettverdauung und Entsorgung der Giftstoffe ist. Überfordert man die Leber dauerhaft mit Giftstoffen wie Alkohol, Medikamenten, künstlichen Zusatzstoffen und Süssmitteln, lagert sie diese in den Fettdepots des Körpers ein. Nicht nur beim Abnehmen sondern ganz generell ist es wichtig, dass man die Leber bei Ihren Aufgaben unterstützt, indem man auf solche Giftstoffe möglichst verzichtet. Wichtig ist dabei nicht nur die geringe Aufnahme von Giftstoffen, sondern auch eine ausgewogene und leichte Ernährung. Mit Gemüse, Obst, Fisch und magerem Fleisch tut man seinem Körper Gutes beim Abnehmen.

Fettarm ist nicht gleich fettarm

Ernährung: Die Stolperfallen des Körpers beim AbnehmenAbnehmwillige Menschen haben häufig das Gefühl, dass nur eine möglichst fettarme Ernährung zum Erfolg führt. Ganz auf Fett verzichten sollte man beim Abnehmen aber nicht, denn es ist ein lebensnotwendiger Nährstoff. Dabei wichtig zu beachten: Fett ist nicht gleich Fett. Ein Grossteil des Fettes, das wir heute konsumieren, besteht aus minderwertigen, industriell hergestellten Ölen. Auf solches sollte man wenn immer irgendwie möglich verzichten. Das sogenannte „gute Fett“, die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, findet sich in Nahrungsmitteln wie pflanzlichen Ölen, Nüssen und gewissen Fischsorten. Diese essentiellen Fettsäuren kann der Körper nicht selbst herstellen und ist deshalb auf die Zufuhr von aussen angewiesen (weitere Infos dazu hier). Abnehmen heisst also nicht, gewisse Nährstoffe komplett vom Speiseplan zu streichen, sondern sie in einem ausgewogenen Mass zu konsumieren. Acht sollte man besonders bei light Produkten geben, denn diese versprechen weniger Kalorien und weniger Fett. Solche Produkte sättigen allerdings auch weniger, sodass man oft mehr davon isst, um nicht mehr hungrig zu sein. Light Produkte gilt es also mit Bedacht zu geniessen.

Die Sache mit der Psyche

Bei der Entstehung von Übergewicht spielt in vielen Fällen die Psyche eine wichtige Rolle. Ausnahmen sind die sehr seltenen Fälle, in denen das Körpergewicht ausschließlich einer organischen Erkrankung zuzuordnen ist. Wer abnehmen möchte, der sollte versuchen herauszufinden weshalb und wie es zum Übergewicht gekommen ist. Ungeahnt wird das viele Essen beispielsweise als Liebesersatz oder Belohnungssystem verwendet. Solche Muster gilt es zu erkennen und zu bekämpfen. Notwendiger Schritt ist dabei immer eine genaue Analyse des eigenen Essverhaltens und darauf folgend eine Ernährungsumstellung. Wer sich beim Abnehmen unterstützen lassen will, der kann auf die Hilfe von Fitnesstrainern, Personal Coaches und Bewegungstherapeuten, sowie auf Ärzte zurückgreifen. Gerade wer schon versucht hat abzunehmen weiss, wie schwierig es ist, die Motivation zum Abnehmen auf Dauer aufrecht zu erhalten. Experten können helfen, dass auch die Motivation stimmt und das Abnehmen so zu einem erfolgreichen Projekt wird.

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