Wie Hörgeräte bei Schwerhörigkeit helfen

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Wer selbst von der Schwerhörigkeit betroffen ist, oder Angehörige in der Familie hat, die mit diesem Problem kämpfen, interessiert sich für das Thema: wie Hörgeräte bei Schwerhörigkeit helfen können. Ob kleine oder ältere Kinder oder Erwachsene, wer ein Problem hat, richtig zu hören ist froh, wenn er eine technische Unterstützung in Anspruch nehmen kann. Die heutigen modernen Geräte sind weit entfernt von der Technik der ersten Modelle. Die Forschung hat auch hier ganze Arbeit geleistet und dank dieser können heute verschiedene Modelle an Hörgeräten angeboten werden. Deren Funktion oder Einsatz richtet sich nach der Erkrankung oder vielmehr dem Schweregrad der Hörminderung. Die technische Ausstattung des Hörgerätes ist ebenso maßgeblich für den Erfolg, wie die Position am Ohr. Grundsätzlich kann man auf diese Hörgeräteversionen zurückgreifen:

  • Hörgeräte, die hinter dem Ohr getragen werden, sind auch sehr klein erhältlich und können bei fast allen Hörminderungen helfen
  • Sogenannte Im-Ohr-Geräte sitzen perfekt auf die anatomische Form des Ohres angepasst im Gehörgang. Bei leichteren bis mittleren Hörverlusten werden sie von ca. 10 % der Betroffenen ausgewählt
  • Außer diesen Bauformen gibt es analoge Hörsysteme, digital programmierbare analoge und die volldigitalen Hörsysteme, die immer öfter die analogen digitalen Hörgeräte übernehmen

Außerdem gibt es noch spezielle Implantate, die jedoch in einem operativen Eingriff eingesetzt werden. Diese werden meist bei fast oder vollständiger Taubheit verwendet. Die beiden anderen Variationen werden sowohl bei Babys, Kindern und Erwachsenen angepasst, diese Arbeit nimmt der sogenannte Hörgeräte Akustiker vor, im Internet auf www.audibene.de ist dies ebenfalls möglich.

Wie funktionieren Hörgeräte?

Auch wenn ein Hörgerät nicht die volle Funktion eines Ohres übernehmen kann, sind sie doch zu einem wichtigen und unersetzlichen Hilfsmittel geworden. Sie sind in der Lage, mindestens die vorhandene Schwerhörigkeit zu kompensieren und gestatten dem Betroffenen ein relativ normales Leben. Noch vor 10 Jahren konnte man Ergebnisse wie heute nicht erzielen, das zeigt, wie der Fortschritt in der letzten Zeit auf diesem Gebiet Einzug gehalten hat. Ein Hörgerät funktioniert mit dem Prinzip von Mikrofon, Verstärker und Hörer. Über das Mikrofon werden die Schwingungen, also die Geräusche umgewandelt und über den Hörer verstärkt wiedergegeben. Wo früher große Kästen notwendig waren, haben heute Miniaturausführungen Einzug gehalten.

Vom Hörrohr zum High-Tech-Gerät oder wie Hörgeräte bei Schwerhörigkeit helfen

Beethoven hatte stets ein Hörrohr in der Nähe, ohne das er wohl kaum kommunizieren konnte, ein Wunder, dass er dennoch seine klassische Musik komponierte. Schon mit dem 17. Jahrhundert begann man, Hörgeräte serienmäßig herzustellen und damit nahm die rasch fortschreitende Entwicklung ihren Lauf. Kohlemikrofongeräte oder Röhrenverstärker-Geräte waren damals eine Sensation, heute kann man es sich nicht vorstellen, diese Dinge in den Ohren gehabt zu haben. Die Erfindung der Halbleitertechnik hat schließlich den entscheidenden Sprung bei den Hörgeräten provoziert, die nachfolgenden Geräte arbeiten nach ständiger Weiterentwicklung mit Mikrochip und umfangreichen Strategien und haben über eine Million Transistorfunktionen zur Verfügung.

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