Was ist vor einer Brust-OP zu bedenken?

17. Jan 2016 Keine Kommentare von

Eine Vielzahl an Frauen leidet unter dem Druck des heutigen Schönheitsideals. Es geht hier vielfach um die Vorstellung der idealen, wohlgeformten Brust. Sie entscheiden sich für einen chirurgischen Eingriff. Die Medizin bietet verschiedene Möglichkeiten an, wie etwa Brustvergrößerung, Verkleinerung, Straffung nach einer Schwangerschaft und Wiederherstellung nach einer Krebs-Erkrankung. Vor dem Entschluss zu einer solchen Operation gilt es, einiges zu bedenken.

Maßgebend ist, ob Sie das wirklich für sich machen, um sich den Wunsch nach mehr Attraktivität zu erfüllen. Drängt der Partner oder spielt eine angeschlagene Psyche mit, überdenken Sie Ihr Vorhaben nochmals. Es gibt bestimmte medizinische Einwände, wie ein erhöhtes Brustkrebsrisiko in der Familie. Ein Implantat beeinträchtigt die Mammografie, hier ist dann eine Magnetresonanz-Untersuchung vonnöten. Die Kosten beachten Sie ebenfalls, da die Krankenkasse diese selten übernimmt. Rechnen Sie mit einem Betrag zwischen 6.000 und 8.000 Euro.

Welche Methode ist passend für mich?

Was ist vor einer Brust-OP zu bedenken?Für das Einsetzen eines Implantats gibt es verschiedene Möglichkeiten. Der Chirurg legt das Kissen unter oder über den Brustmuskel. Das ist abhängig von der Form der natürlichen Brust und dem gewünschten Resultat. Eine andere Vorgehensweise ist der Eigenfett-Transfer. Hier findet eine Unterspritzung von abgesaugtem Fett statt. Diese Methode gilt als sicher und führt zu einem natürlich aussehenden Ergebnis. Eine weitere, relativ neue Art ist die „Macrolane Augmentation“. Der Arzt bringt Hyaluronsäure in die Brust ein und formt sie. Somit ist keine Operation mit Schnitten notwendig.

Welches Risiko gehe ich ein?

Eine Brustoperation birgt wie jeder chirurgische Eingriff Risiken. Zu den häufigsten Komplikationen zählen:

  • bakterielle Entzündung,
  • verrutschte Implantate,
  • Blutergüsse,
  • Nachblutungen, und längerfristig
  • Kapselfibrose

Aus diesem Grund ist es ratsam, dass Patientinnen sich im Vorfeld ausreichend gut informieren. Achten Sie darauf, dass der behandelnde Arzt die dementsprechende Kompetenz mitbringt. Die Bezeichnung „Schönheitschirurg“ reicht nicht aus, sie ist nicht geschützt. Achten Sie darauf, dass Sie einen „Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie“ aufsuchen. Dieser berät Sie umfassend über das Thema. Bei der Ärztekammer erhalten Sie die Adressen anerkannter Chirurgen.

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