Richtig Abnehmen für straffe Haut

Richtig Abnehmen für straffe Haut

Endlich abnehmen – das wünschen sich viele Frauen. Bei der einen sind es nur ein paar Kilos, bei der anderen ist die Zielvorgabe etwas ambitionierter. Um jeden Preis möglichst schnell möglichst viel Gewicht zu verlieren, sollte man aber vermeiden – wenn man nach der Diät schöne straffe Haut haben möchte. Hat die Haut nicht genügend Zeit sich zurückzubilden, bleiben unerwünschte Hautfalten und Dehnungsstreifen zurück. Man kann jedoch einiges dafür tun, damit die Haut nach dem Abnehmen wieder straff wird.

Für straffe Haut lieber langsam abnehmen

Wie die Haut nach dem Abnehmen aussieht, hängt davon ab, wie viel Gewicht man verliert. Ob 3 Kilo oder 30 Kilo macht nicht nur auf der Waage einen Unterschied, sondern auch beim Bindegewebe. Je mehr Kilos sich an Bauch und Hüfte angesammelt haben, desto mehr wurde das Bindegewebe beansprucht. Starkes Überdehnen führt zu Rissen im Bindegewebe, die sich in Dehnungsstreifen, auch Schwangerschaftsstreifen genannt, zeigen. Die sogenannte Fettschürze lässt sich bei stark übergewichtigen Menschen nach dem Abnehmen daher nicht vermeiden. Sie kann nur mit einer Operation beseitigt werden.

Wer nur 5, 10 oder 15 Kilo abnehmen möchte, kann seine Haut ganz ohne OP straff bekommen. Das fängt beim Abnehmen selbst an. Crash-Diäten lassen die Kilos schnell schmelzen, jedoch zu schnell für die eigene Haut. Langsameres Abnehmen lässt der Haut dagegen Zeit für die Rückbildung. Eine Gewichtsreduktion von 2 bis 2,5 Kilo in der Woche hingegen liegt im Rahmen der Elastizität der Haut.

Hautstraffende Maßnahmen während des Abnehmens

Richtig Abnehmen für straffe HautMit einer ausgewogenen Ernährung und Sport hat man die größten Chancen auf das Traumgewicht und straffe Haut. Optimal ist eine Mischung aus Ausdauer- und leichtem Kraftsport. Dadurch wird das Fatburning besonders angekurbelt. Mehr Muskeln verbrennen mehr Energie und sorgen für eine definierte Silhouette.

Massagen mit Pflegeölen oder hyaluronhaltigen Bodylotions helfen der Haut zusätzlich, die ungewohnte Beanspruchung abzufedern. Eine gute Durchblutung des Bindegewebes ist der Schlüssel zu einer gesunden Haut. Die Zieh-Zupf-Massage hilft Ihnen dabei, Ihren Blutkreislauf anzukurbeln. Mit Daumen und Zeigefinger zieht man ein Stückchen Haut vom Körper weg, dann lässt man wieder los. Diese Technik kann für Bauch, Oberschenkel, Hüfte und Arme angewendet werden.

Lässt die Haut trotz aller Bemühungen an Spannkraft nach, können eine Therapie mit Ultraschall oder eine Thermage Erfolg bringen. Der Ultraschall dringt in die tieferen Hautschichten ein. Dort erzeugt er Wärme und regt die Kollagenbildung an. Bei der Thermage wird mit hochfrequenten Radiowellen gearbeitet, die bis in die tieferen Hautschichten wirken. Sie bringen die Kollagenfasern dazu, sich zusammenzuziehen und die Haut von innen zu stützen. Beide Methoden verbessern die Spannkraft und die Festigkeit der Haut. Die besten Ergebnisse werden allerdings erst nach mehreren Behandlungen deutlich sichtbar.


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